Klimaschutzverträge - ein neues Förderinstrument
Mit dem Förderprogramm Klimaschutzverträge unterstützt die Bundesregierung Industrieunternehmen dabei, große, klimafreundliche Produktionsanlagen zu errichten und zu betreiben, die sich andernfalls noch nicht rechnen würden. Das spart unmittelbar große Mengen Treibhausgas ein. Vor allem wird dabei die dringend notwendige Markttransformation angestoßen: Klimaschutzverträge setzen einen Anreiz, die erforderlichen Technologien und Infrastrukturen schon jetzt in Deutschland zu entwickeln und zu bauen. Dadurch entstehen etwa Produktionsanlagen und Transportwege für Wasserstoff, Know-how in der Finanzierung, dem Bau und dem Betrieb von klimafreundlichen Anlagen sowie Märkte für klimafreundliche Endprodukte (sogenannte grüne Leitmärkte).
Aktuelles zu den Klimaschutzverträgen
Konsultation zur Förderrichtlinie Klimaschutzverträge
Am 17. Januar 2025 endete der Konsultationsprozess über den Entwurf der überarbeiteten Förderrichtlinie Klimaschutzverträge. Wie es nun weitergeht.
mehrNeues Video zeigt Einblicke in Klimaschutzverträge
In dem Kurzfilm erklären drei Teilnehmer des neuen Förderprogramms, was sie mit der staatlichen Förderung vorhaben.
mehrHabeck überreicht Klimaschutzverträge
Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, hat die ersten Klimaschutzverträge an 15 deutsche Industrieunternehmen übergeben.
mehrSo funktioniert es konkret: Klimaschutzverträge sichern Unternehmen gegen Preisrisiken (etwa von Wasserstoff oder CO2) ab, gleichen Mehrkosten aus und schaffen dadurch sichere Investitionsrahmenbedingungen. Sobald sich die Investition für das geförderte Unternehmen rentiert, zahlt es im Gegenzug Geld an den Staat. Damit beschleunigen die Klimaschutzverträge die anstehende Transformation der Industrie und fördern nicht nur die deutsche Wirtschaft, sondern leisten auch einen entscheidenden Beitrag zur Klimaneutralität!
Stimmen zu den Klimaschutzverträgen
