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Klimaschutzverträge aktuell

Symbolbild Klimaschutzverträge © VectorMine – stock.adobe.com

Das sind die Klimaschutzverträge

Die Klimaschutzverträge (kurz: KSV) helfen Industrieunternehmen dabei, große, klimafreundliche Produktionsanlagen zu errichten und zu betreiben, die sich andernfalls noch nicht rechnen würden. Mit dem Förderprogramm gleicht die Bundesregierung Preisschwankungen bei der Einführung neuer Technologien aus – und schafft damit Sicherheit für die Industrie der Zukunft. Mehr erfahren …

Aktuelles

NewsBeihilferecht

Zweites Gebotsverfahren: Zustimmung aus Brüssel

Für die zweite Gebotsrunde wurde das Programm Klimaschutzverträge angepasst. Nun hat die EU-Kommission die Änderungen der Fördergrundlagen gebilligt. 

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NewsZweites Gebotsverfahren

Konsultation zur Förderrichtlinie Klimaschutzverträge

Zum Entwurf der überarbeiteten Förderrichtlinie Klimaschutzverträge gab es ein Konsultationsverfahren. Die Einreichungsfrist endete am 17. 01.2025.   

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NewsMit O-Tönen von Unternehmern

Neues Video zeigt Einblicke in Klimaschutzverträge

In dem Kurzfilm erklären drei Teilnehmer des neuen Förderprogramms, was sie mit der staatlichen Förderung vorhaben.

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NewsErstes Gebotsverfahren abgeschlossen

Habeck überreicht Klimaschutzverträge

Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, hat die ersten Klimaschutzverträge an 15 deutsche Industrieunternehmen übergeben.

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Die KSV im Video erklärt:

Klimaschutzverträge

Wie können wir unser Klima schützen und gleichzeitig Innovationen in Deutschland fördern?

 

Mit Klimaschutzverträgen:

Deutschland möchte bis 2045 klimaneutral sein.

… Über 20 Prozent der CO2-Emissionen kommen aus der Industrie.

… Klimafreundliche Produktionsanlagen sind oft mit Preisrisiken verbunden.

Die Idee: Es braucht ein neuartiges Förderprogramm für Zukunftstechnologien.

 

Ziele der Klimaschutzverträge:

Der Staat fördert und sichert Industrieunternehmen gegen Preisrisiken ab.

Mit der Förderung werden nachhaltige Technologien und Infrastrukturen gebaut.

Die Industrie spart unmittelbar große Mengen CO2 ein.

Deutsche Unternehmen werden zu Vorreitern bei klimaneutralen Technologien.

Und so funktioniert‘s...

 

Das Gebotsverfahren:

Unternehmen machen ein Angebot, wie viel Geld sie brauchen, um mit einer nachhaltigen Technologie eine Tonne CO2 zu vermeiden.

Die günstigsten zugelassenen Bieter erhalten die Förderzusage.

Das sonst oft aufwendige Prüfverfahren kann entfallen.

 

Der Vertragsabschluss:

Der Klimaschutzvertrag wird zwischen dem Staat und den zur Förderung ausgewählten Industrieunternehmen geschlossen.

Die Industrie sichert der Vertrag gegen Preisrisiken ab. Dem Staat ermöglicht er eine effiziente Förderung.

 

Die Bauphase:

Das Unternehmen baut die klimafreundliche Anlage innerhalb von 3 Jahren und nimmt sie in Betrieb.

 

Die grüne Produktion:

Das Förderprogramm ist privatwirtschaftlichen Hedging-Verträgen nachempfunden.

Die Industrie erhält ab jetzt eine flexible Förderung, die Mehrkosten im Vergleich zu einer konventionellen Anlage ausgleicht.

Sobald die transformative Produktion günstiger ist, dreht dich das Zahlungsverhältnis um.

Der Klimaschutzvertrag endet nach 15 Jahren.

Im Video ist eine Grafik zu sehen, die einen Zeitstrahl von 2025 bis 2040 zeigt.

Eine im oberen Teil der Grafik durchgezogene, horizontale Linie steht für den Basis-Vertragspreis (geboten von Unternehmen).

Im unteren Teil der Grafik sind zwei Graphen abgebildet, die sich im Jahr 2035 kreuzen.

Die untere der zwei abgebildeten Kurven, der effektive CO₂-Preis (jährlich steigend), steigt ab dem Jahr 2030 langsam an und überschreitet im Jahr 2035 die obere Kurve. Die obere Kurve Vertragspreis nach Dynamisierung (wird entsprechend der aktuellen Preise angepasst) senkt sich bis zum Jahr 2035 leicht, ab 2035 dann etwas stärker nach unten.

Zwischen den sich im Jahr 2035 kreuzenden Linien liegen schattierte Bereiche: Die Fläche von 2025 bis 2035 zeigt den Zeitraum, in dem der Staat Ausgleichszahlungen an das Unternehmen leistet. Die Fläche ab 2035 symbolisiert die Phase, in der Unternehmen Überschusszahlungen an den Staat leisten.

 

Die neu entstandenen Technologien und Infrastrukturen können andere Unternehmen nutzen, um ebenfalls CO₂-Emissionen zu reduzieren und klimaneutral zu werden.

 

Erfahren Sie mehr unter:

klimaschutzvertraege.info

Im Video erscheint das Logo des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie nun an zentraler Stelle vor weißem Hintergrund.

Effiziente Förderung ...

Die Klimaschutzverträge richten sich an emissions- und energieintensive Industrie-Branchen. Sie sichern Unternehmen gegen Preisrisiken (etwa von Wasserstoff oder CO2) ab, gleichen Mehrkosten aus und schaffen dadurch sichere Investitionsrahmenbedingungen für klimafreundliche Technologien. Und das schon heute, und in Deutschland. Sobald sich die Investition für das geförderte Unternehmen rentiert, zahlt es im Gegenzug Geld an den Staat.

... die wirkt

Damit stoßen die Klimaschutzverträge europaweit eine notwendige Markttransformation an. Neue Technologien und Infrastrukturen entstehen, etwa Produktionsanlagen und Transportwege für Wasserstoff, Know-how in der Finanzierung, dem Bau und dem Betrieb von klimafreundlichen Anlagen sowie Märkte für klimafreundliche Endprodukte (sogenannte grüne Leitmärkte). Das hilft dem Klima und sichert eine technologische Vorreiterrolle.